Red Carpet & HerzTerz Freitag, den 02.12.2016 um 20.00 Uhr

Red Carpet und HerzTerz

Freitag, 02.12.2016 um 20.00 Uhr

Fluxusschule Wiesbaden, Pfälzerstraße 7, 65203 Wiesbaden

Red Carpet

Pop, Latin und eine Prise Jazz in ungewöhnlicher Besetzung – das ist das Markenzeichen der vierköpfigen Wiesbadener Formation „Red Carpet“. Mit Cello, Percussion, Klavier und Gesang spannen die Musiker einen musikalischen Bogen, der von bekannten Latin-Stücken wie „Black Orpheus“ über Pop-Klassiker bis zu aktuellen Charthits wie „A night like this“ reicht.

Das Duo HerzTerz

Die eine klingt, die andere singt – Klavier und Gesang in wohltemperierter Harmonie. Nach verschiedenen musikalischen Liaisons und Solopfaden musizieren die Mezzosopranistin Anja und die Pianistin Hannah seit 2011 gemeinsam. Ihr Repertoire beinhaltet ein Potpourri von romantischen bis skurrilen Stücken, von Kabarett bis Chanson im Stile der 20er und 30er Jahre. Das Duo HerzTerz – zwei Musikerinnen, die mehr als nur die Musik verbindet. www.herzterz.de

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Rheinblech- reinste Blechblasmusik Freitag, 30.09.16 um 20.00Uhr Fluxusschule Wiesbaden Biebrich, Freitag, 14.10.16 um 19.00 Uhr im Forum Naurod

Wir werden die Sanierungsphase der Ortsverwaltung Biebrich überbrücken und am 30.09.2916  die Räume der Fluxusschule in Wiesbaden Biebrich mit reinsten Blechklängen erfüllen. Zur Pause laden wir Sie wieder gerne auf ein Getränk im schönen Innenhof ein, der in diesem wunderbaren Spätsommer nur auf uns wartet.

Freitag, 30.09.2016 um 20.00 Uhr
Fluxusschule Wiesbaden Biebrich
Pfälzersraße 7, 65203 Wiesbaden
Buslinien/Haltestelle: 3 / Heppenheimerstraße; 4, 14 / Armenruhstraße
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Freitag, 14.10.2016 um 19.00 Uhr
Forum Naurod
Kellerskopfstraße 4, 65207 Wiesbaden

Rheinblech
Musik in ihrer reinsten Form: Fünf Blechblasinstrumente genügen den ambitionierten Musikern, um sich durch alle Stilrichtungen und Epochen zu spielen. Frei nach dem Motto: „Koffer auf und los geht´s“ spielen die fünf Musiker aus Rheinhessen überall da, wo gute Musik gefragt ist und brauchen dafür weder Bühne noch Anlage. Die Musik, die sie machen, ist genau so vielseitig wie die musikalischen Wurzeln der Instrumentalisten: In Rheinblech vereinen die Musiker Erfahrungen aus Bigband, klassischem Orchester und Pop- & Rock-Band. Dabei steht vor allem eins im Vordergrund:
Spielfreude pur!
Christian Follmann | Michael Wiesner | Benedikt Stumpf | Thomas Sassenroth | Matthias Schütz

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

www.rheinblech.com

Programm (unter Vorbehalt)                                                    (Foto: www. rheinblech. com)

Nr. Titel Komponist Arrangeur
1 Psalm XIX Benedetto Marcello Christian Follmann
2 Rondeau Jean-Joseph Mouret Christian Follmann
3 Fancys, toyes and dreams Giles Farnaby Elgar Howarth
4 Water Music Finale Georg Friedrich Händel Bill Holcombe
5 Hallelujah Chorus Georg Friedrich Händel Walter Barnes
6 Wade in the Water Traditionel Jean-Francois Michel
7 Misty Erroll Garner Bill Holcombe
8 Tuxedo Junction Erskine Hawkins Paul Nagle
9 Jazz-Potpourri Andrew Bykov
Pause
10 Pink Panther Henry Mancini Arthur Frackenpohl
11 Caravan Duke Ellington Andrew Bykov
12 A Quiet Place Ralph Carmichael David Morton
13 Sweet Georgia Brown B. Bernie, K. Casey, M. Pinkard Ansgar Sailer
14 Tuba Tiger Rag Harry DeCosta Luther Henderson
15 What a wonderfull world Louis Armstrong Andrew Bykov
16 Lassus Trombone Henry Fillmore Andy Clark
17 One Moment in time Albert Hamond/John Bettis Alan Fernie
18 The Flinstones W. Hannah, J. Barbera, J. Curtin Jan van Kraeydonck

Musikalische Reise mit Klarinette und Gitarre Freitag,13.05.16 um 19.00Uhr im Forum Naurod, Freitag 20.05.16 um 20.00Uhr Rathaus Biebrich

Lassen sie sich einen Abend entführen von den Klängen von Gitarre und Klarinette, die
sich, so verschieden diese beiden Instrumente sind, in großer Harmonie umspielen, ergänzen
und verweben. Die beiden jungen Musiker Julia Huk (Klarinette) und Dennis Merz (Gitarre)
haben sich an der Musikhochschule in Frankfurt kennen gelernt und machen seitdem
gemeinsam Musik. Dabei legen sie sich nicht auf eine bestimmte Stilistik fest, sondern
spielen alles, was Ihnen in die Finger kommt. Dabei begegnen rhythmische Tangostücke
melancholischen Weisen aus Irland oder mitreißenden Klezmerstücken. Geprägt
sind alle Stücke von ihrer Liebe zur Musik, dem blinden Vertrauen beim gemeinsamen
Musizieren und ihrer leidenschaftlichen Spielweise.
Julia Huk erhielt ihren ersten Klarinettenunterricht mit 10 Jahren unter anderem bei Uta
Miriam Theilen und Ralph Schweizer. Von 2009-2014 studierte sie Schulmusik mit Hauptfach
Klarinette bei Stefan Bartmann an der HfMDK Frankfurt. Im klassischen Bereich betätigt
sie sich sowohl kammermusikalisch in verschiedensten Formationen, beispielsweise
als erste Klarinette in dem Klarinettenquartett 36 Finger, als auch in diversen symphonischen
Orchestern (u.a. Junge Philharmonie Neckartal Odenwald, BundesSchulMusikOrchester,
Starkenburger Philharmoniker) unter Dirigenten wie Lorenz Nordmeyer, Wojciech
Rajski und Thomas Kalb. Von 2012 bis 2016 war sie Konzertmeisterin des Symphonischen
Blasorchesters Neckartal.
Einflüsse aus den Bereichen Jazz, Klezmer und Tango in Form von Unterricht, Workshops
und Meisterkursen, u.a. bei Giora Feidman, Raul Jaurena, Allen Jacobson und Mike
Schönmehl, ergänzten ihre Ausbildung. Im Bereich der Weltmusik tritt sie als Duo mit dem
Gitarristen Dennis Merz und als Duo mit der Harfenistin Anna Voß auf.
Ihre Erfahrungen im Bereich Orchestermanagement nutzt sie in dem Flüchtlingsprojektes
„bridges – Musik verbindet“, das sie gemeinsam mit einer Freundin leitet und bei dem
Musiker, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, und deutsche Musiker gemeinsam ein Konzert
gestalten.
Dennis Merz, geboren 1988, erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht im Alter von sechs
Jahren bei Johannes Weber. Von 2008 bis 2014 studierte er an der Hochschule für Musik
und darstellende Kunst Instrumentalpädagogik im Hauptfach klassische Gitarre bei Helmut
Oesterreich und im Nebenfach Jazz-Gitarre bei Prof. Michael Sagmeister. Ein Auslands -
studium in San Sebastian bei Marco Socias sowie zahlreiche Meisterkurse (u.a. bei Leo
Brouwer, Zoran Dukic, Andrew York, Thomas Fellow & Seth Josel) runden seine Ausbil -
dung ab. Konzertreisen als Mitglied im „Jugend-Gitarrenorchester Baden-Württemberg“
und im „Ensemble GuitArt“ führten Dennis Merz u.a. nach Brasilien, Chile, Australien,
Hong Kong, Georgien und in den Iran.
Neben seiner klassischen Ausbildung beschäftigte sich D.M. ausgiebig mit folkloristischer
Musik aus aller Welt und erlernte dabei Stilistiken und Spieltechniken aus Flamenco, Tango,
Bossa Nova sowie aus arabischer und indischer Musik.
Auch die pädagogische Tätigkeit spielt für D.M. eine große Rolle. So unterrichtet er seit
2009 an der Freien Musikschule in Bad Soden sowie seit 2014 an der Musikschule Bad
Nauheim. Beim Unterrichten ist ihm neben dem Erlernen einer soliden Spieltechnik vor allem
die Vermittlung sozialer und kultureller Werte wichtig.

Programm
- El Choclo (Angel Villoldo)
- Besame Mucho (Enrique Granados (1867–1916))
- Libertango (Astor Piazolla (1921-1992))
- Das Lied vom traurigen Sonntag (Rezsö Seress (1899-1968))
- Clarinetango (Roberto Pansera (1932-2005))
- Will ye go, Lassie go? (Traditionell)
- New Hope (Dennis Merz)
- Anderland (David Orlowsky (*1981))
- Donna, Donna (Sholom Secunda (1984-1974))
- Doina und Freylekh (Traditionell)
- Pause -
- Black Orpheus (Luiz Bonfa (1922-2001))
- Chosn Kale Mazel Tov (Trad)
- Gasn Nign (Trad.)
- The Hills of Connemara (Trad.)
- Café 1930 (Astor Piazolla (1921-1992))
- Mas que Nada
- Bei mir bistu schön (Sholom Secunda (1984-1974))

Klassik und Folklore auf dem Bajan Freitag 11.03.16 um 20.00 Uhr im Rathaus Biebrich

Einen fulminanten Auftakt in die Nauroder Konzertsaison 2016 bot der virtuose Konzertakkordenoist Victor Pribylov am Freitag 12. Februar im dortigen Forum.
Souverän bot der in Novosibirsk ausgebildete Virtuose das D-Dur Präludium BVW 532 zum Beginn eines wahrlich meisterhaften Konzertabends im Rahmen der Honsack-Konzertreihe.
Bereits zu Beginn war klar, dass das Bajan, ein überaus
Reiches Klangfarbenspektrum zu bieten hat.
Orgelartige Fülle zeigte Pribylov beim Concerto a-Moll Vivaldis, mit Scarlattis Sonata g-Moll bot der Musiker wiederum feinste Nuancen und sehr sauber hörbare Einzelstimmen. Eine Stecknadel fallen hören hätte man beim Adagio des Werkes.

Eine gut gewählte Registrierung sorgte für überraschende Effekte. Nicht nur in
vollendeten Trillern, rasanten Läufen und perfekten Bindungen zeigte sich die ausgefeilte Fingerfertigkeit Victor Pribylovs. Wirbelnde Finger und doch feinste Dynamik zeigte er bei Mozarts Rondo Alla Turca. Ganz andere Welten präsentierten die Russischen Volkslieder, die keineswegs banal, sondern vielmehr voller Lebenslust und Virtuosität erklangen. Pribylov erklärte vor Beginn des zweiten Konzertteils den Unterschied zwischen seinem Bajan und normalem Knopfakkordeon. Dieser zeigt sich vor allem in der stabileren Stimmung und den vier Registern Fagott Flöte Oboe Klarinette. Die linke Hand kann ebenda chromatisch spielen und nur so ist es möglich, Bachfugen auf einem solchen Instrument überhaupt zu spielen. Durch die kompakte Fingertechnik der Knöpfe ist eine völlig andere Literatur möglich als auf dem Tastenakkordeon. Gleich zwei Werke aus dem Fugenachaffen Bachs stellen dies eindrucksvoll unter Beweis. Dass Pribylov das gesamte Konzert auswendig spielte, ist nur ein Aspekt von vielen der seine ungeheuere Professionalität verdeutlicht.
Die Italienische Polka Rachmaninows und Schostakowichs Walzer aus der 2. Jazzsuite brachten nicht nur die Füße der Zuhörer zum Mitwippen. Khatschaturjan Säbeltanz hatte der Künstler ebenfalls für sein Instrument arrangiert und zu Gehör gebracht. Balalaika-artige Klänge gab es bei drei russischen Volklieder bevor Pribylov nicht ohne Zugaben den Konzertabend beschloss. Das Konzert wird am 11.3.2016 im Trausaal der Biebricher Ortsverwaltung nochmals wiederholt. Im  Nauroder Forum wird das nächste Konzert am 13.5.2016 mit Klarinette und Gitarre um 19.00 Uhr stattfinden.

Klassik und Folklore auf dem Bajan Freitag 12.02.16 um 19.00 Uhr im Forum Naurod

Victor Pribylov  ist  geboren und aufgewachsen in Semipalatinsk, (Kasachstan
UDSSR) dort begann er bereits  im Alter von sieben Jahren seine musikalische Ausbildung. In jungen Jahren verliebte er sich  in das Instrument Bajan , diese Liebe hält bis heute.
Von 1973 bis 1977 studierte Pribylov an der Hochschule für Musik und von 1977 bis 1980  an der Musik Akademie. Von 1980 bis 1985 schloss er seine Musikalische Ausbildung an der Conservatory von Novosibirsk mit einem Diplom ab. Während des Studiums lernte Victor Pribylov bei Professor Gennady Tschernitschka, dem damals wohl besten Bajanspieler der gesamten UDSSR.
Nach dem Studium arbeitete er als Musikleiter des Philharmonischen Orchesters der Stadt Tomsk und als Akkordeon-Solist. Die Stadt Tomsk, mit ihren 800.000 Einwohnern gilt als bedeutendes kulturelles Zentrum, weshalb es auch von den Einwohnern das “St. Petersburg”
Sibiriens genannt wird. Parallel zum Studium und zu den Tätigkeit am
Philharmonischen Orchester nahm Pribylov europaweit an zahlreichen Musikwettbewerben teil.
 1971: Gewinner des republikanischen Wettbewerbes in Almaty
 1978: Gewinner des sibirischen Wettbewerbes für professionelle Akkordeonisten
 1985: Europatournee mit Stopps in Hannover, Essen, Köln, München und viele mehr
 2013: Gewinner des internationalen Turniers der Akkordeonisten “Cita li Lanciano”
 Ab 1983 Auftritte für Radio und Fernsehen.
 Von 1991 bis 1997 Tätigkeit in Novosibirsk als Dozent am Kultur-Kolleg für das Bajan- und Akkordeonspiel.
Daraufhin erkannte Vitor Pribylov das Potenzial seiner Musik  im Westen und so zog es ihn, über einige Stationen in den Niederlanden, nach Deutschland. Seit Anfang des Jahres 2015 wohnt Pribylov nun in Wiesbaden

J. S. Bach.                             Praeludium D-Dur   BWV 532
D. Scarlatti.                         Sonata g-Moll       K450
A. Vivaldi –J.S.Bach       Concerto a-Moll   BWV 593
Allegro – Adagio – Allegro
W. A. Mozart                      Rondo alla Turca
V. Belov                                Russisches Volkslied  Steppen
G Diniku                                Rumänische Khorovod
V. Gridin                              Ukrainisches Volkslied  Ehal Kasak sa Dunau
P a u s e
J. S. Bach                              Toccata und Fuge d-Moll BWV 565
J. S. Bach                              Fuge g-Moll BWV 578
S. Rachmaninow              Italienische Polka
D. Schostakowitsch        Valse 2 aus Jazz-suite
A. Chatschaturjan           Säbeltanz
Karelo                                  Finnische Polka
V. Gridin.                            Russisches Volkslied –Utuschka Lugowaja
I Panizki                             Russisches  Volkslied      Polosonjka
V Kazun                             Russische Volkslied        Vo Pole Berjeska stojala

Eliot Quartett 27.11.2015 um 19.00 im Forum Naurod

Das Eliot- Quartett wurde 2014 gegründet und ist das Ergebnis langjähriger freundschaftlicher sowie musikalischer Erfahrung. Bereits seit 2012 besuchen Maryana Osipova (1. Violine), Alexander Sachs (2. Violine), und Dmitry Khakhalin (Viola) zusammen als Streichquartett verschiedene Meisterkurse wie die Thüringische Sommerakademie und erhielten musikalische Impulse von Tanja Becker-Bender, Natalia Prishepenko und Manuel Fischer-Dieskau. Mit Michael Preuss (Violoncello) zusammen erhielt das Eliot – Quartett im Rahmen des Kammermusikkurses der Pfälzischen Musikgesellschaft musikalische Anregungen vom Mandelring Quartett und gewann im November 2014 den Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main. Das Quartett wird darüber hinaus von Prof. Roland Glassl und Prof. Hubert Buchberger an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main betreut. Das Eliot- Quartett wurde nach dem U.S.- Amerikanischen Schrifsteller T. S. Eliot benannt, der sich in seinem letzten großen poetischen Werk,`Four Quartets`von den innovativen späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens inspirieren liess und wie dieser eine Überwindung der klassischen Form und somit eine Vereinigung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erreichen versuchte.

Programm:

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Streichquartett nr.7 op.108 in fis-moll

Allegretto

Lento

Allegro

Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett op.33 nr.5 in G-dur

Vivace Assai

Largo e Cantabile

Scherzo: Allegro

Finale: Allegretto – Presto

~ Pause ~

Franz Schubert (1797-1828): Streichquartett D.804 in a-moll “Rosamunde”

Allegro ma non troppo

Andante

Minuetto: Allegretto

Allegro Moderato

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Mit dem durchsichtigen, vorsichtigen Klang des 7. Streichquartetts von Dimitri Schostakowitsch begannen die vier jungen Streicher des “Eliot-Quartetts” das Konzert am vergangenen Freitag im Biebricher Rathaus. Die Honsack-Konzertreihe bietet dort seit 2009 regelmäßig klassische Musik auf höchstem Niveau und wird in Gedenken an den 2009 jung verstorbenen Kulturschaffenden Daniel Honsack organisiert. Diesmal war das Streichquartett aus Frankfurt zu Gast. Souverän und absolut perfekt auf den Punkt spielten die vier jungen Musiker, die seit 2014 auch Preisträger der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt sind. Dies ist umso mehr bemerkenswert, als dass das Quartett erst in jenemJahr gegründet wurde. Das musikalische Universum der Streichermusik brachten die Vier einem erlesenen Publikum im Trausaal der Ortsverwaltung Biebrich dar. Maryana Osipova und Alexander Sachs an den beiden Violine brillierten virtuos in schillerndernder Haydn-Melodik. Dem standen Dimitry Khakhalin an der Viola und Michael Preuss am Violoncello in nichts nach. Souverän in Dynamik und optimalem Kontakt zueinander setzten die “Eliots” mit Haydns Quartett Nr. 33 einen vor Lebenslust überschäumenden Gegensatz zu Schostakowitschs Zerrissenheit. Die prächtigen Dreiklangs-Girlanden im zweiten und dritten Satz Haydns vollführte Osipova mühelos und technisch vollendet mit Leichtigkeit und Schmelz. Rhythmisch perfekt aufeinander eingespielt präsentierten die vier jungen Musiker aus Frankfurt Ihr Programm. Den zarten romantischen Klang Schuberts im Wechsel mit großem Gefühl zeigten Osipova, Sachs, Khakhalin und Hess im “Rosamunde-Quartett” des 1828 verstorbenen Komponisten nach einer kurzen Pause. Etwas Wiener Schmäh darf da nicht fehlen. Einen wunderbaren Gesamtklang und exzellente Intonation zeigte das Eliot-Quartett hier. Das Publikum lies die Musiker nicht ohne Zugabe ziehen und so gab es noch den Schlußsatz aus Haydns G moll Quartett zu hören. Das Konzert wird nochmals am 27. November um 19.00 Uhr im Forum in Naurod präsentiert. Dort hat die Honsack-Konzertreihe seit kurzem einen Ableger bekommen. Die perfekte Gelegenheit für alle, die es in Biebrich verpasst haben.

Fotos Copyrightvermerk: Foto Rainer Unholz.

Eliot Quartett 06.11.2015 um 20.00 Uhr

Das Eliot- Quartett wurde 2014 gegründet und ist das Ergebnis langjähriger freundschaftlicher sowie musikalischer Erfahrung. Bereits seit 2012 besuchen Maryana Osipova (1. Violine), Alexander Sachs (2. Violine), und Dmitry Khakhalin (Viola) zusammen als Streichquartett verschiedene Meisterkurse wie die Thüringische Sommerakademie und erhielten musikalische Impulse von Tanja Becker-Bender, Natalia Prishepenko und Manuel Fischer-Dieskau. Mit Michael Preuss (Violoncello) zusammen erhielt das Eliot – Quartett im Rahmen des Kammermusikkurses der Pfälzischen Musikgesellschaft musikalische Anregungen vom Mandelring Quartett und gewann im November 2014 den Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main. Das Quartett wird darüber hinaus von Prof. Roland Glassl und Prof. Hubert Buchberger an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main betreut. Das Eliot- Quartett wurde nach dem U.S.- Amerikanischen Schrifsteller T. S. Eliot benannt, der sich in seinem letzten großen poetischen Werk,`Four Quartets`von den innovativen späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens inspirieren liess und wie dieser eine Überwindung der klassischen Form und somit eine Vereinigung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erreichen versuchte.

Programm:

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Streichquartett nr.7 op.108 in fis-moll

Allegretto

Lento

Allegro

Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett op.33 nr.5 in G-dur

Vivace Assai

Largo e Cantabile

Scherzo: Allegro

Finale: Allegretto – Presto

~ Pause ~

Franz Schubert (1797-1828): Streichquartett D.804 in a-moll “Rosamunde”

Allegro ma non troppo

Andante

Minuetto: Allegretto

Allegro Moderato

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Hackbrett und Harfe 18.09.2015 um 20.00 Uhr

Die engelsgleiche Harfe und das zierliche Hackbrett, zwei Saiteninstrumente die zu den ältesten Musikinstrumenten überhaupt gehören werden von der Münchnerin Anna Voß zu neuem Leben erweckt. Wie vielfältig einsetzbar und stilistisch wandelbar die beiden Saiteninstrumente sind, zeigt die junge Künstlerin in ihrem Konzert.”

ANNA VOß(*1992) Hackbrettistin und Harfenistin. Sie spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Hackbrett und ist damit zweimalige Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Für das Harfenspiel begeisterte sie sich einige Jahre später und erhielt zusätzlichen Unterricht auf diesem Instrument.

In ihrem Abschlussjahr an der Montessori Fachoberschule München absolvierte Anna Voß ein einjähriges Jungstudium mit dem Hackbrett an der Hochschule für Musik und Theater München. Nach ihrer Fachhochschulreife begann sie dort ein Musikstudium mit dem Hauptfach Hackbrett und Zweitfach Harfe. Das pädagogische Diplom absolvierte sie im Sommer 2014.

Anna Voß ist Teil des Trios „Chordon Blue“, mit welchem sie regelmäßig auftritt und seit März 2013 von der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ als Nachwuchsmusikerin gefördert wird.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!