Eliot Quartett 06.11.2015 um 20.00 Uhr

Das Eliot- Quartett wurde 2014 gegründet und ist das Ergebnis langjähriger freundschaftlicher sowie musikalischer Erfahrung. Bereits seit 2012 besuchen Maryana Osipova (1. Violine), Alexander Sachs (2. Violine), und Dmitry Khakhalin (Viola) zusammen als Streichquartett verschiedene Meisterkurse wie die Thüringische Sommerakademie und erhielten musikalische Impulse von Tanja Becker-Bender, Natalia Prishepenko und Manuel Fischer-Dieskau. Mit Michael Preuss (Violoncello) zusammen erhielt das Eliot – Quartett im Rahmen des Kammermusikkurses der Pfälzischen Musikgesellschaft musikalische Anregungen vom Mandelring Quartett und gewann im November 2014 den Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main. Das Quartett wird darüber hinaus von Prof. Roland Glassl und Prof. Hubert Buchberger an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main betreut. Das Eliot- Quartett wurde nach dem U.S.- Amerikanischen Schrifsteller T. S. Eliot benannt, der sich in seinem letzten großen poetischen Werk,`Four Quartets`von den innovativen späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens inspirieren liess und wie dieser eine Überwindung der klassischen Form und somit eine Vereinigung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erreichen versuchte.

Programm:

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Streichquartett nr.7 op.108 in fis-moll

Allegretto

Lento

Allegro

Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett op.33 nr.5 in G-dur

Vivace Assai

Largo e Cantabile

Scherzo: Allegro

Finale: Allegretto – Presto

~ Pause ~

Franz Schubert (1797-1828): Streichquartett D.804 in a-moll “Rosamunde”

Allegro ma non troppo

Andante

Minuetto: Allegretto

Allegro Moderato

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Hackbrett und Harfe 18.09.2015 um 20.00 Uhr

Die engelsgleiche Harfe und das zierliche Hackbrett, zwei Saiteninstrumente die zu den ältesten Musikinstrumenten überhaupt gehören werden von der Münchnerin Anna Voß zu neuem Leben erweckt. Wie vielfältig einsetzbar und stilistisch wandelbar die beiden Saiteninstrumente sind, zeigt die junge Künstlerin in ihrem Konzert.”

ANNA VOß(*1992) Hackbrettistin und Harfenistin. Sie spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Hackbrett und ist damit zweimalige Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Für das Harfenspiel begeisterte sie sich einige Jahre später und erhielt zusätzlichen Unterricht auf diesem Instrument.

In ihrem Abschlussjahr an der Montessori Fachoberschule München absolvierte Anna Voß ein einjähriges Jungstudium mit dem Hackbrett an der Hochschule für Musik und Theater München. Nach ihrer Fachhochschulreife begann sie dort ein Musikstudium mit dem Hauptfach Hackbrett und Zweitfach Harfe. Das pädagogische Diplom absolvierte sie im Sommer 2014.

Anna Voß ist Teil des Trios „Chordon Blue“, mit welchem sie regelmäßig auftritt und seit März 2013 von der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ als Nachwuchsmusikerin gefördert wird.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Kammerkonzert Flöte und Klavier am 17.04.2015 um 20.00 Uhr

Susanne Gimm (Flöte)

Susanne Gimm studierte Instrumentalpädagogik an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. André Sebald und absolvierte ein künstlerisches Aufbaustudium an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Angela Firkins.

Sie besuchte Meisterkurse bei Paul Meisen, Robert Aitken, Michael M. Kofler, Eckart Haupt, Andrea Lieberknecht, Gaby Pas van Riet, Christoph Huntgeburth (Alte Musik) und erhielt ein Stipendium für die Sommer­akademie der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von

Sir Neville Marriner.

Neben ihrer Unterrichtstätigkeit konzertiert sie mit verschiedenen Kammermusikensembles.

Martin Steinbronn (Klavier)

Der Mainzer Pianist Martin Steinbronn studierte Klavier bei Daniela Ballek und Schlagzeug bei Jürgen Nießner. Neben seiner Unterrichtstätigkeit konzertiert er sowohl solistisch als auch kammermusikalisch und als Liedbegleiter.

Programm

Johann Sebastian Bach Sonate E-Dur BWV 1035

für Flöte und Basso Continuo

I Adagio ma non tanto

II Allegro

III Siciliano

IV Allegro assai

Claude Debussy Syrinx für Flöte solo

Claude Debussy Bilitis für Flöte und Klavier

I Pour invoquer Pan, dieu du vent d’été

II Pour un tombeau sans nom

III Pour que la nuit soit propice

IV Pour la danseuse aux crotales

V Pour l‘Égyptienne

VI Pour remercier la pluie au matin

– Pause –

Paul Hindemith Sonate für Flöte und Klavier

I Heiter bewegt

II Sehr langsam

III Sehr lebhaft – Marsch

Frédéric Chopin Nocturne op.48 Nr.2 in fis-Moll für Klavier

Andantino – Molto piu lento – Tempo I

Charles Widor Suite für Flöte und Klavier op.34, Nr.1

I Moderato

II Scherzo

III Romance

IV Finale

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Weitere Informationen unter www.honsack-konzerte.de


Die Reihe wird im Gedenken an Daniel Honsack organisiert und vom Ortsbeirat
sowie der Ortsverwaltung Biebrich unterstützt.
Rathaus Biebrich Rathausstraße 63 65203 Wiesbaden


Liederabend am 27.02.2015 um 20.00 Uhr

Lisa Rau wurde 1987 in Wiesbaden geboren und entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für Musik. Sie nahm Klavierunterricht und sang in vielen Chören. Nach ihrem Abitur 2007 studierte sie an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg Universität Mainz klassischen Gesang u.a. bei Silke Evers.

Ihr Studium schloss sie erfolgreich im Frühjahr 2014 mit dem Diplom ab. Außerdem ergänzt sie ihre Ausbildung mit einem Studium
der Gesangspädagogik.
Während des Studiums war sie 5 Jahre im Gallitheater Wiesbaden als Schauspielerin tätig. Ihr Opernbühnendebut hatte sie am Mainzer Staatstheater in der Spielzeit 2009/10 als „First Witch“ und „Second Woman“ in Henry Purcells „Dido and Aeneas“. Weitere Partien,
die sie auf Bühnen sang, waren die Rollen der „Papagena“ in Mozarts „Zauberflöte“, die „Delfina“ in Offenbachs „Coscoletto“ und die „Lisetta“ in Haydns „Il mondo della Luna“.
Seit 2014 arbeitet sie als Dozentin bei Stagecoach Wiesbaden.
Auch der Kammermusik und dem Liedgesang widmet sie sich mit großer Hingabe.
Lisa Rau lebt als freischaffende Opern- und Konzertsängerin in Wiesbaden, wo sie Ihre Kenntnisse und Erfahrungen auch als Gesanglehrerin weitergibt.

Anja Abler wurde 1987 in Weißrussland in Borisov geboren. Zunächst studierte sie in Wiesbaden an der Musikakademie Klavierpädagogik. Das Studium schloss sie 2010 erfolgreich mit dem Diplom ab, bevor sie ein Masterstudium in Liedbegleitung/Korrepetition bei Herrn Prof. Burkhard Schaeffer an der Hochschule für Musik Mainz aufnahm. Ihren
Masterabschluss erhielt sie im Frühjahr 2014.
Während ihres Masterstudiums absolvierte sie ein sechswöchiges Praktikum am Staatstheater Mainz bei der Opern-Produktion „La Gerusalemme Liberata“ von Carlo Pallavicino unter der Leitung von Herrn Christian Rohrbach. Im September 2013 hat sie im Rahmen der Internationalen Sommerschule „Singing Summer“ am Meisterkurs Regie und Opernwerkstatt „Le nozze di Figaro“ von W. A. Mozart unter der Leitung von Claudia Eder, Wolfram Koloseus, Peer Boysen und Jutta Eckes erfolgreich teilgenommen.
Im Sommer 2014 absolvierte sie ein 3 wöchiges Praktikum für Liedgestaltung in Sankt Goar an der Sankt Goar International Music Festival and Academy. Hier arbeitete sie mit Künstlern wie Julius Drake (Pianist), Julia Hamari (Mezzosopranistin), Falko Hönisch (Bariton), Cornelius Hauptmann (Bass), Carlos Montane (Tenor), Emilio Pons (Tenor),
Chanda Vanderhart (Pianistin), Davide Damiani (Tenor), Greta Benini (Pianistin) zusammen.
Darüber hinaus war sie als Korrepetitorin für Konzerte der Gesangsklassen der Hochschule für Musik Mainz und Liederabenden iniziirt z.B. von Prof. Claudia Eder und anderen Gesangslehrern tätig. Zur Zeit arbeitet sie an der Hochschule für Musik Mainz als Dozentin für Korrepetition bei Gesangstudierenden und freiberuflich als Klavierlehrerin.

Programm
Hugo Wolf (1860-1903)
eine Liederauswahl aus dem „Italienischen Liederbuch“
Leonard Bernstein (1918-1990)
Liederzyklus „I Hate Music!“, A Cycle of Five Kid Songs

Pause

Richard Strauss (1864-1949)
aus Acht Lieder, op.10, aus „Letzte Blätter“
1. Zueignung
2. Nichts
3. Die Nacht
4. Die Georgine
8.Allerseelen

Bejamin Britten (1913-1976)
Liederzyklus „On this island“ op. 11
1. Let the florid praise
2. Now the leaves are falling fast
3. Seascape
4. Nocturne
5. As it is, plenty

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Alma Gitarrenduo 07.11.2014 um 20.00 Uhr

Der Name ALMA setzt sich nicht nur aus Buchstaben unserer Vornamen, Alex und Martin, zusammen. ALMA bedeutet auch in der spanischen Sprache „Seele“ und somit ist unser Name auch gleichzeitig Programm. Denn unser Wunsch ist es, mit unseren Kompositionen Eure Gefühle und Eure Seelen zu berühren.

Alex Litau, geboren 1980 in Taschkent (Usbekistan), erlernte im Alter von 13 Jahren das Gitarrenspiel zunächst von seinen älteren Brüdern. Anfangs spielte er eine halb-akustische Bassgitarre und erweiterte dann seine Fähigkeiten auf der Western- und E-Gitarre. Mit seinem ältesten Bruder spielte er zwei Jahre in einer Band, von der auch eigene Stücke erarbeitet und aufgeführt wurden. 1996 erfolgte seine Übersiedlung nach Deutschland.

1998 erhielt Alex Litau seinen ersten Gitarrenunterricht für klassische Gitarre bei Johannes André in Bassenheim. Von 2000 bis 2001 besuchte er die Berufsfachschule für Musik in München, wo er das Hauptfach Gitarre belegte und in der Schulband Bassgitarre spielte. Von 2001 bis 2003 vertiefte Alex Litau seine gitarristischen Fähigkeiten im privaten Unterricht bei Claudia Limberg in Mainz-Gonsenheim.

Von 2004 – 2008 absolvierte er ein musikpädagogisches Studium mit dem Hauptfach Gitarre bei Michael Koch am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz, das er im Frühjahr 2008 erfolgreich mit der staatlichen Musiklehrerprüfung abschloss. Während seiner Studienzeit wirkte er im Gitarren-Ensemble sowie in verschiedenen Kammermusikprojekten mit.

Von Oktober 2008 bis April 2012 absolvierte Alex Litau sein Aufbaustudium zum Diplom-Musiklehrer ebenfalls bei Michael Koch an der Musikhochschule der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, das er im April 2012 erfolgreich abschloss. Während dieser Zeit spielte er im ALMA Gitarrenduo und nahm an diversen musikalischen Projekten und Vortragsabenden teil.

Gegenwärtig arbeitet Alex Litau als Gitarrenlehrer in der ev. Gemeinde Budenheim und in der Musikschule Hechtsheim.

Martin Baumann wurde 1986 in Streshewoj (Russland) geboren. Er war bereits als vierjähriger vom Gitarrenspiel begeistert, mit neun Jahren erhielt er seinen ersten Gitarrenunterricht bei Vitalij Kurov und nahm schon nach einem Jahr bei regionalen Wettbewerben erfolgreich teil.

Nach der Auswanderung nach Deutschland mit seinen Eltern im Jahr 1998 setzte er seine Musikausbildung an der städtischen Musikschule Frankenthal bei Dietmar Münch fort und besuchte Kurse für Gitarren-Ensemble unter der Leitung von Heiner Hört.

Vier Jahre sammelte er auch Erfahrungen in einer Band, nachdem er zu seinem 18. Geburtstag eine E-Gitarre bekam. Er kehrte aber dann zur klassischen Gitarre zurück und bestand die Aufnahmeprüfung am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz.

Seit 2009 studiert er Instrumentalpädagogik am PCK bei Michael Koch und unterrichtet an der städtischen Musikschule Frankenthal, der Musikschule Hechtsheim und privat.

Alma Gitarrenduo

Kennen gelernt haben sich die Gitarristen Alex Litau und Martin Baumann am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz, schon bald musizierten sie zusammen. Ein Auftritt des Duos bei der Hochzeit einer Studienkollegin 2011 kam bei den Gästen und dem Kirchenorganisten so gut an, dass die beiden beschlossen als Alma Gitarrenduo weiter zusammen zu spielen. Seitdem geben sie erfolgreich Konzerte. Ihr Repertoire enthält hauptsächlich Eigenkompositionen.

1. Meer der Erinnerung
2. Lyrische Reise
3. Fügung des Schicksals
4. Auf dem Weg in den Urlaub
5. Inspiration
6. Blues in C
7. Autumn Leaves
PAUSE
8. Wellenspiel
9. Wind
10. Spaziergang am Strand
11. Alma-Blues
12. Tanz auf dem Eis
13. Seefahrt
Komposition: ALMA-Gitarrenduo, außer Nr. 7 – Joseph Kosma

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Rafael Lipstein 12.09.2014 um 20.00 Uhr

Rafael Lipstein wurde im September 1995 geboren und begann im Alter von vier Jahren zunächst mit dem Violinspiel, bevor er sich als Elfjähriger dem Klavier zuwandte. Nach frühen Erfolgen und wegen seiner Liebe zum Instrument widmete sich Rafael Lipstein schon bald ausschließlich dem Klavier.

Zunächst unterrichtete ihn sein argentinischer Vater, der heute noch ein wichtiger musikalischer Mentor ist. Ab 2010 studierte er als Jungstudent von Prof. Pavel Gililov an der Musikhochschule Köln. 2013 machte er Abitur und setzt nun sein Studium bei Pavel Gililov an der Universität Mozarteum in Salzburg fort.

Meisterkurse bei renommierten Pianisten ergänzen seine Ausbildung.

Rafael Lipstein ist Stipendiat der Walter Kaminsky-Stiftung, der Werner Richard-Dr. Carl Doerken Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben.

Im Jahr 2011 gewann er beim Wettbewerb Jugend Musiziert in der Kategorie Klavier solo – mit der Höchstzahl von 25 Punkten – jeweils den ersten Preis auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Zusätzlich erhielt er den Sparkassen Förderpreis. Auch bei internationalen Wettbewerben war er mit dem Young Professionals Publikumspreis, dem 1. Preis beim 17th International Tjarri Piano Competition Cyprus, beim Schimmel Klavierwettbewerb, dem Internationalen Münchener Klavierwettbewerb, dem Van Bremen Klavierwettbewerb, dem Internationalen Bitburger Klavierwettbewerb und beim Internationalen Musikwettbewerb Oldenburgerfolgreich und mit Sonderpreisen ausgezeichnet.

Seine Konzerte führten ihn nach Berlin, München, Köln, Paris, Salzburg, Bayreuth, Düsseldorf und Dortmund sowie in renommierte Konzerthäuser wie die Philharmonie München im Gasteig, die Philharmonie Köln und die Tonhalle Düsseldorf.

Er hat bereits viele Erfahrungen mit Orchestern gesammelt. Unter anderem trat er mit dem Gürzenich-Orchester Köln unter der Leitung von Markus Stenz mit Sergei Rachmaninoffs „Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ auf.

Immer mehr wächst die kammermusikalische Zusammenarbeit mit seinem jüngeren Bruder, dem Cellisten Manuel Lipstein. Als Duo feierten Manuel und Rafael schon viele gemeinsame Erfolge.

Von der Presse wird Rafael als „Ausnahmetalent und Nachwuchspianist mit großartiger Virtuosität und einer bemerkenswerten Ausstrahlung“ beschrieben. Sein musikalisches Einfühlungsvermögen und seine Liebe zu klanglicher Magie werden in seinen Interpretationen spürbar.

Programm:

J. S. Bach
Partita Nr. 3 a-Moll BWV 827
Fantasia
Allemande
Courante
Sarabande
Burlesca
Scherzo
Gigue
S. Prokofiev
aus Romeo & Julia op. 75
Szene
Minuet
Julia als junges Mädchen
Montagues und Capulets
Lilientanz der Mädchen
(Kleine Pause)
F. Chopin
24 Preludes op. 28

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Piano und Violine

Eva Hentschel (Piano) und Victor Bustamante Ordenes (Violine)

Freitag, 16.05.2014 um 20.00 Uhr

Victor Bustamante Ordenes, geboren 1986 in Santiago de Chile, ist seit früher Jugend als Geiger und Gitarrist sowohl im klassischen Bereich alsauch im Bereich der Jazz- und Populärmusik leidenschaftlich aktiv. Nach seiner musikalischen Ausbbildung am Konservatorium der Universität zu Chile studiert er Orchestermusik an der Hochschule für Musik Mainz bei Frau Olga Nodel.

Noch während des Studiums nahm Victor Bustamante am Orchesterprogramm “JEP” des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz teil. Der Geiger war Mitglied u.a. im Nationalen Jugendorchester Santiago de Chile, im Jungen Tonkünstler Orchester Bayreuth, in der Kammerphilharmonie Frankfurt und in der Klassischen Philharmonie Bonn.

Als Geiger und Gitarrist spielt er in verschiedenen Formationen wie im Streichtrio “Triolín”, auch in verschiedenen Besetzungen im Pop-Bereich wie “DeWinter”, “La Route du Bonheur”, u.a.

In der Spielzeit 2013/2014 ist Victor Bustamante Akademist der Orchesterakademie des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden.

Eva Hentschel geboren in München, studierte an der Musikhochschule Saarbrücken bei Prof. Sellier im Hauptfach Klavier und legte die Staatliche Prüfung als Privatmusiklehrer ab.

Anschließend setzte sie ihre Ausbildung an der Musikhochschule München bei Prof. Rosl Schmid fort.
Besonderes Interesse an der Klavierkammermusik führte sie zu Prof. Ludwig an die Kölner Musikhochschule.
Kammermusikstudien bei Prof. Kehr, Korrepetitionstätigkeit in den Steicherklassen.
Diplom der Künstlerischen Abschlussprüfung..
Seit 1978 am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz tätig als Dozentin.

Programm:

-Etüde N.3 für Violine Solo                                   (Astor Piazzolla)
-Recitativo und Scherzo op. 6, für Violine Solo     (Fritz Kreisler)
-Präludium und Allegro                                         (Pugnani-Kreisler)
-Vocalise, op. 34 N.14                                           (Sergei Rachmaninov)
-Teufelstriller Sonate in g-Moll                               (Giuseppe Tartini)

-Allegro Moderato, erster Satz aus dem Violinkonzert  (P.I. Tchaikowsky)
in D-dur op. 35
-Pavane pour une infante défunte/Arr. für Violine und  (Maurice Ravel)
Klavier von Louis Fleury
-Tzigane, rhapsodie de concert für Violine und Klavier (Maurice Ravel)

EINTRITT  FREI!   UM SPENDEN WIRD GEBETEN!

DuoDonne

Almut Schwab und Gabi Kaufmann, Akkorden und  Klarinette

Freitag, den 07.03.2014 um 20.00 Uhr

Rathausstraße 63, 65203 Wiesbaden

DueDonne spielt Musik von Lebensfreude, Sehnsucht und Leidenschaft
Angetrieben von unbändiger Neugierde und Fernweh findet DueDonne auf seiner musikalischen Reise eine Sprache, die scheinbar Gegensätzliches vereint:
musikantisch-folkloristische Schlichtheit, individuelle Improvisationskunst und kammermusikalische Delikatesse.

DueDonne verbringt eine Nacht in den verrauchten Milonga-Cafés von Buenos Aires mit leidenschaftlich-sinnlichen Tangos. Es darf Hochzeitsgast sein in einem osteuropäischen Dorf mit melancholisch-heiterer Klezmermusik, nimmt einen café au lait in einem Pariser Bistro mit charmant-entstaubten Musettes, tanzt in der Sonne der Karibik lebenslustig-pulsierenden Calypso, genießt einen Abend auf der Piazza Navona mit lyrisch-espressiven Canzoni und erzählt von seinen Reiseerlebnissen in eigenwillig-verspielten Kompositionen …

Trio Triolin


Tatiane Lopes – Bratsche, aus Brasilien
Víctor Bustamante Órdenes – Geige, aus Chile
Sebastián Salinas – Cello, aus Mexiko

Freitag, 08.11.2013 um 20.00 Uhr
Rathausstraße 63, 65203 Wiesbaden


Konzert-Programm:

Los mareados, Juan Carlos Cobián-Enrique Cadícamo
Wave, Antonio Carlos Jobim
Sabor a mí, Alvaro Carrillo
Chamuyo, Víctor Bustamante Ordenes
Gracias a la vida, Violeta Parra
Berimbau, Vinicius de Moraes
Te recuerdo Amanda, Víctor Jara
Las Alazanas, Traditionell aus Mexiko
Cueca de la ausencia, Horacio Salinas
Libertango, Astor Piazzolla


Trio “Triolin”
2012 hatte die lateinamerikanische Gruppe Triolin ihren ersten öffentlichen Auftritt in Frankfurt. Triolin, das sind die drei Studenten Victor Bustamante an der Geige, Tatiane Lopes an der Bratsche, und Sebastian Salinas am Cello, die sich an der Musikhochschule in Mainz zum ersten Mal begegneten. Das Repertoire kommt aus ganz Lateinamerika. Von Boleros wie “Sabor a mí” aus Mexiko, Bossa Novas wie “Wave” aus Brasilien, bis hin zu traditionellen Tänzen aus Chile wie der “Cueca de la ausencia”. Die Arrangements, sowie ein eigenständiger Tango sind von Victor Bustamante geschrieben. Das Trio hatte das Privileg, in einem Klezmer-Tango-Meisterkurs teilzunehmen, welcher vom weltbekannten Klezmer-Klarinettist Giora Feidman geleitet wurde. Triolin ist in seiner Besetzung (Streichertrio) und seinem Repertoire wohl einzigartig in Deutschland, vielleicht sogar in weiteren Ländern der Welt. Weitere Konzerte werden sowohl in Mainz, Frankfurt, als auch in Stuttgart stattfinden.


Kammermusik für Klavier und Holzbläser mit Solisten des Mainz-Wiesbadener- Bläserensembles

Freitag, 13.09.2013 um 20.00 Uhr
Rathausstraße 63, 65203 Wiesbaden
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!!!

P R O G R A M M
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Quintett Es-Dur, op. 16 (1796)
für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Grave, Allegro ma non troppo
Andante cantabile
Rondo, Allegro ma non troppo
Maurice Ravel (1875-1937)
Le tombeau de Couperin (1920)
bearbeitet für Holzbläserquintett von Mason Jones
Prélude
Fugue
Menuet
Rigaudon
P A U S E

Francis Poulenc (1899-1963)
Trio für Klavier, Oboe und Fagott
Presto
Andante
Rondo
Bohuslav Martinu (1890-1959)
Sonate für Flöte und Klavier (1945)
Allegro moderato
Adagio
Allegro poco moderato
Jean Françaix (1912 – 1997)
L`Heure du Berger (1947)
für Klavier und Holzbläserquintett
Les Vieux Beaux – Moderato
Pin-up-Girls – Andante molto serioso
Les petits nerveux – Allegro assai
DAS ENSEMBLE
Steffen Raff – Klavier
Susanne Gimm – Flöte
Raphael Winter – Oboe
Ulrich Mentzner – Klarinette
David Schubert – Horn
Beata Zsiros – Fagott

Das Mainz-Wiesbadener Bläserensemble besteht aus qualifizierten Laien- und Berufsmusikern seit 1987. Charakteristisch für das Repertoire sind Kontrastreichtum und Stilvielfalt: Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart sowie vom Trio bis zum kleinen Kammerorchester spiegelt den Farbenreichtum des Ensembles wider. Die Intensionen der Komponisten werden in aller Reinheit präsentiert.
Alle Ensemblemitglieder sind neben dem Mainz-Wiesbadener-Bläserensemble vielfältig und auch kammermusikalisch tätig, so auch im Orchester arco musicale Wiesbaden und musizieren regelmäßig in der kleineren Besetzung des heutigen Abends zusammen.
Die Solisten des Mainz-Wiesbadener Bläserensembles gestalten den heutigen Abend zusammen mit dem Pianisten Steffen Raff. Er konzertiert regelmäßig in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen und trat mehrfach als Solist in Orchesterkonzerten auf. Er arbeitet als  Radiologe am Katholischen Klinikum Mainz.
Susanne Gimm, geboren in Mainz, studierte Instrumentalpädagogik an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. André Sebald und absolvierte ein künstlerisches Aufbaustudium an den Musikhochschule Lübeck bei Prof. Angela Firkins. Sie konzertiert neben ihrer Unterrichtstätigkeit mit verschiedenen Kammermusikensembles und Orchestern.
Raphael Winter, in Freiburg aufgewachsen, hat sein Lehramtsstudium im Fach Oboe bei Hartmut Feja abgeschlossen und befindet sich nun im künstlerischen Aufbaustudium bei Prof Daniela Tessmann an der Hochschule für Musik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.
Ulrich Mentzner, geboren in Wiesbaden, spielt seit seinem zehnten Lebensjahr Klarinette und studierte bei namhaften Soloklarinettisten wie Ulrich Mehlhart vom RSO Frankfurt. Hauptberuflich arbeitet er als Diplomingenieur.
David Schubert, geboren in Chemnitz, spielt seit seinem neunten Lebensjahr Horn. Er erhält Unterricht bei Thomas Bernstein (HfMDK Frankfurt/Main) und ist in verschiedenen Orchestern sowie Kammermusikensembles tätig. Hauptberuflich arbeitet er als Verkehrspilot.
Beata Zsiros studierte Fagott und Blockflöte an der Franz-Liszt-Musikakademie der Universität Debrecen/Ungarn. Sie war Mitglied der Kodaly Philharmoniker und nahm an Konzerttourneen im In – und Ausland teil. Seit 2012 ist sie Fagott- und Blockflöten-Lehrerin an der Musikschule im WBZ Ingelheim.
LESENSWERTES ZU DEN WERKEN
Ludwig van Beethoven
Das Quintett für Klavier und Bläser, op. 16, hat Beethoven dem Fürsten Joseph zu Schwarzenberg gewidmet, einem seiner Mäzene in jener Zeit. Es gehört zu jenen Werken des frühen Beethoven, die von jeher in enger Verbindung mit Mozart gesehen wurden. In Tonart, Besetzung und Aufbau nimmt es unverkennbar auf das zwölf Jahre ältere Mozart-Quintett in Es, KV 452, Bezug. Der Komponist Carl Reinecke verleitete diese Beobachtung in seinem Buch Meister der Tonkunst (Berlin 1903) zu der Schlussfolgerung:“Wenn der jüngere Meister im Quintett, op. 16 den Mozartschen Spuren mit Bewußtsein folgt, so sucht er dies in keiner Weise zu verbergen, sondern er wählt lauter Motive, welche überall auf populär gewordene Melodien von Mozart hinweisen, gleichsam als wolle er der Welt zeigen, daß er die geistige Erbschaft Mozarts angetreten habe.”
An dieser emphatischen Deutung seien Zweifel erlaubt. Sein “Quintett auf dem Fortepiano mit 4 blasenden Instrumenten akkompagnirt”, wie es der Programmzettel der Wiener Uraufführung 1797 nannte, entstand aus rein pragmatischen Gründen. Nachdem Mozart auf die Idee gekommen war, das bevorzugte Soloinstrument des “Clavierlands” Wien mit den vorzüglichen Bläsern der Stadt zu kombinieren, hatte sich ein Markt für Klavier-Bläser-Kammermusik gebildet, der auch Beethoven reizen musste. Vieles verstand sich dabei von selbst: Es-Dur war für konzertierende Bläser mit Horn die Idealtonart, nicht erst seit Mozart, sondern schon seit Johann Christian Bach und früheren Meistern. Die dreisätzige Form ohne Menuett deutet auf den konzertanten Charakter des Quintetts hin. Allenfalls die langsame Einleitung signalisiert bei Beethoven eine formale Anlehnung an Mozart. Im folgenden überwiegen eher die Unterschiede: Mozarts erstes Allegro steht im 4/4-Takt, Beethovens im 3/4, bei Mozart folgt ein Larghetto im 3/8-Takt, bei Beethoven eine Andante-Romanze im 2/4-Takt; Mozarts Rondo ist eine Gavotte, Beethovens ein Jagdfinale.
Entscheidender noch ist der neue Ton, den Beethovens Quintett anschlägt. Wo Mozart eine Idealsynthese aus Belcanto und Virtuosität, Cantabile und Concero gelang, setzte der junge Bonner schroffe Akzente (Sforzati, überraschende Modulationen, krasse Dynamikwechsel), ließ Bläser und Klavier wie Klanggruppen eines Sinfonieorchesters alternieren und gestaltete den Klaviersatz raumgreifend und kraftvoll.
Ebenso selbstbewusst und eigenständig wirkt die neue Auffassung von Form, die das Quintett verrät. Die thematischen Prozesse sind gegenüber Mozarts Quintett verschärft und gedehnt. Die Grave-Einleitung erhält durch die punktierten Rhythmen und die Staccato-Sechzehntel beinahe sinfonisches Pathos; es handelt sich um eine Vorstudie zur langsamen Einleitung der 1. Sinfonie. Die Eleganz des folgenden Allegro ma non troppo wird nach der Exposition und in der Coda schroff aufgerissen.
Das Andante cantabile ist zwar ein einfaches Rondeau mit zwei Couplets für Oboe bzw. Fagott und Horn, doch gegen Ende weitet sich die Form durch immer weiter ausgreifende Verzierungen. Das Rondo enthält wiederum eine lange Durchführung und eine Coda, in der das Rondothema auf geniale Weise rhythmisch gedehnt wird.
Dass Beethoven dieses Werk nicht nur anspruchsvoll meinte, beweist eine Anekdote in Zusammenhang mit einer Wiener Aufführung, an der Friedrich Ramm, der berühmte Oboist der Mannheimer Hofkapelle, mitwirkte. Am Ende einer kurzen Kadenz im Finale signalisierte Beethoven mehrmals den Bläsereinsatz, so dass seine Mitspieler die Instrumente schon an den Mund nahmen, worauf er dann aber einfach weiterimprovisierte, während sie die Instrumente wieder verschämt absetzen mussten. Ramm soll dieser Scherz zur Verzweiflung getrieben haben; uns zeigt er, dass der junge Beethoven noch nicht der grüblerisch-versponnene, durch seine Taubheit isolierte Meister war, sondern ein Klaviervirtuose im Zentrum des Wiener Konzertlebens mit einem bei seinen Kollegen gefürchteten Humor.
Francis Poulenc wurde zur Jahrhundertwende in Paris geboren. Von Igor Stravinsky und Maurice Chevalier ebenso beeinflusst wie vom französischen Vaudeville, stieß Poulenc nach dem Ersten Weltkrieg zu einer Gruppe junger Komponisten um Erik Satie und den Schriftsteller Jean Cocteau, genannt Les Six, deren Mitglieder den Impressionismus zugunsten einer größeren Einfachheit und Klarheit ablehnten.
Einiges vom Stil der Six fand Eingang in Poulencs musikalischer Arbeit. Er übernahm Techniken der Dadaisten und ließ sich von populären Melodien beeinflussen. Eine charmante Vulgarität erschien ihm wichtiger als das vorgeblich tiefe Gefühl der Romantik. Er war ein herausragender Pianist und die Klaviermusik dominiert Poulencs frühe Werke. Seine Freundschaft mit einigen Dichtern des Montparnasse, darunter Guillaume Apollinaire und Paul Éluard, führte zur Komposition zahlreicher Lieder zu deren Texten.
Francis Poulenc ist dem breiten Publikum eher als ein ausgelassener und genialer Komponist von Vokalwerken bekannt, so vollkommen war sein Gespür für die Gesanglinie. Dabei wird vergessen, daß Poulenc, der zwar für das symphonische Schaffen nicht viel übrig hatte, sich sehr wohl aber auf dem Gebiet des Solokonzertes und der kleinen Besetzungen als großer Könner erwies.
Außer einigen Opern hinterließ Poulenc je ein Konzert für Orgel, Cembalo, Klavier und zwei Klaviere, weiterhin Messen sowie zahlreiche kammermusikalische Werke. Dabei bediente er sich immer wieder bei den Vorbildern Mozart und Saint-Saëns.
Maurice Ravel wurde 1875 in der Nähe von Biarritz am Atlantik als erster von zwei Brüdern geboren, die Familie siedelte jedoch noch im gleichen Jahr nach Paris um, wo er auch starb. Ravel arbeitete seine Kompositionen mit größter Sorgfalt und Detailversessenheit aus und benötigte deshalb oft lange zu ihrer Fertigstellung, obwohl er sich wünschte, ähnlich fruchtbar sein zu können wie die von ihm bewunderten großen Komponisten. Igor Strawinsky nannte ihn wegen der Kompliziertheit und Genauigkeit seiner Werke einmal den „Schweizer Uhrmacher“ unter den Komponisten. Die frühen Druckausgaben seiner Werke waren weit fehlerhafter als seine minutiös gearbeiteten Manuskripte, und Ravel arbeitete mit seinem Verleger Durand unermüdlich an ihrer Verbesserung. Während der Korrektur von L’enfant et les sortilèges schrieb er in einem Brief, nachdem schon zahlreiche Korrektoren das Werk durchgesehen hatten, fand er immer noch zehn Fehler auf jeder Seite.
An Ravels Musik wird vor allem die Kunst der Harmonik und der subtilen Klangfarben gerühmt. Ravel selbst betrachtete sich in mancher Hinsicht als Klassizisten, der seine neuartigen Rhythmen und Harmonien gern in traditionelle Formen und Strukturen einbettete, wobei er häufig die strukturellen Grenzen durch unmerkliche Übergänge verwischte. Ravel äußerte sich zu diesem Thema selber folgendermaßen: „Was nicht leicht von der Form abweicht, entbehrt des Anreizes für das Gefühl – daraus folgt, daß die Unregelmäßigkeit, das heißt das Unerwartete, Überraschende, Frappierende einen wesentlichen und charakteristischen Teil der Schönheit ausmacht“. Ein weiteres Beispiel ist das Menuett aus dem stilistisch an die französischen Clavecinisten angelehnten Klavierzyklus Le Tombeau de Couperin. Impressionistische Einflüsse werden hier durch die Verwendung von großen Septakkorden (zweites Viertel Takt 1), Moll-Septnonakkorden (drittes Viertel Takt 2), scheinbar funktionslos gereihten Moll-Akkorden (h-Moll, a-Moll, d-Moll, h-Moll, fis-Moll in Takt 9 bis 12) sowie die zeitweilige Aufhebung der für ein Menuett typischen schreitenden Bewegung (Takt 3, Takt 9 bis 11) deutlich.
Als Orchestrator studierte Ravel sorgfältig die Möglichkeiten jedes einzelnen Instruments. Seine Orchestrierungen eigener und fremder Klavierwerke, wie Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“, bestechen durch Brillanz und Farbenreichtum.
»Le tombeau de Couperin« ist Ravels letzte Solo-Klavierkomposition, eine Suite in 6 Sätzen als Hommage an die französische Musik des 18. Jahrhunderts. Sie enthält neben Prélude, Fugue und Toccata verschiedene barocke Tänze wie ein höfisches Menuet und ein Rigaudon (Rigodon, ein fröhlicher Rundtanz).
Das Tombeau, dem Begriff nach ein musikalisches Grabmal, tritt zwar ursprünglich in Form würdevoller Schreit-Tänze auf, drückt aber weniger die Klage über den Tod aus, sondern mehr die Ehrerbietung dem älteren Meister gegenüber. Der keinesfalls tragische Tonfall der Suite Ravels macht deutlich, dass für ihn die Reflexion über die musique française im Vordergrund stand: nämlich deren Klarheit der Melodien, Charakter der Tanzrhythmen, Eleganz, durchsichtiger Satz und Ornamentation.
Ravel begann mit der Komposition kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Juli 1914 und vollendete sie nach seiner Entlassung aus dem Kriegsdienst 1917. Jeder Satz ist einem gefallenen Kriegskameraden gewidmet; das Menuet (G-Dur) zum Beispiel Jean Dreyfus.  Nach der erfolgreichen Uraufführung der Klavier-Suite im April 1919 instrumentierte Ravel die vier Sätze Prélude, Forlane, Menuet und Rigaudon und fasste sie zu einer Orchestersuite zusammen, die 1920 in Paris zum ersten Mal gespielt wurde.
Bohuslav Martinu stammte aus Tschechien und lebte von 1923 bis 1940 in Paris, wo er bei Roussel studierte. Neben diesen auch durch Debussy geprägten französischen Strömungen bleibt die böhmische Volksmusik ein starker Quell seiner Inspiration. Die erste Sonate für Flöte und Klavier beginnt im ersten Satz recht melancholisch im Klavier, wird aber durch die Flöte allmählich abgewandelt, die gleichsam das Klavier zwingt, sich bei der Exposition des ersten Themas ihrem Rhythmus anzuschließen. Der Mittelteil ist weniger klassisch. Mit einer scharf rhythmisierten Folge von Akkorden und Oktaven entfernt sich das Klavier von seiner üblichen begleitenden Funktion, ganz nach französischer Tradition. Das Adagio des zweiten Satzes beruht auf einem groß angelegten Thema, unterbrochen von der Flöte. Der dritte Satz greift Themen wieder auf und zeigt technische Besonderheiten aus der tschechischen Folklore. Das Stück endet in einem freidig bewegten Dialog der beiden Instrumente.
Jean Françaix wurde 1912 in Le Mans (Frankreich) geboren und verstarb 1997 in Paris, wo er auch zuletzt lebte und arbeitete. Geboren in einer Musikerfamilie, gewann Françaix mit 18 Jahren den Preis des Pariser Conservatoire und studierte Komposition bei Nadia Boulanger.
Er war ein sehr produktiver Komponist, der sich auch seltenen Besetzungen widmete. Sein Stil ist oft ironisch und epigrammatisch und zeichnet sich durch Eleganz, Erfindungsreichtum und rhythmische Raffinesse aus. Nach eigener Aussage war er stets bestrebt, „musique pour faire plaisir“ zu komponieren.
In seinem Sextett „L’Heure du Berger“ (Das Schäferstündchen) wird Francaix’ Humor deutlich hörbar. Die Musik unter den Satztiteln „Die schönen Alten“, „Pin-up-Girls“ und „Die kleinen Nervösen“ amüsiert durch Witz und Ironie.
Am Ausgang halten wir für Sie eine CD-Aufnahme zum Preis von 10 Euro bereit.